Wer früher stirbt, ist länger tot

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Filme
  Photografiertes
  Geschriebenes
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Das StudiVZ
   Die Weltenstadt



Webnews



http://myblog.de/philou

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wie wohl die meisten Menschen sehe ich mir gerne gute Filme an.
Ich bin ein richtiger Film-Liebhaber.
Und da gibt es eben ein paar Filme, die ich besonders schön finde.
Diese Filme möchte ich euch hier vorstellen.

Wer früher stirbt, ist länger tot

Aus dem Inhalt:

In einem kleinen Dorf lebt der „Kandlerwirt“ Lorenz mit seinen beiden jungen Söhnen Franz und Sebastian. Den Gasthof betreibt er seit dem Tod seiner Frau nun schon jahrelang allein, und so mehren sich die Stimmen, dass es langsam an der Zeit wäre für eine neue Frau im Haus.

Als der 11 – jährige Sebastian zufällig erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sebastian, der ein für sein Alter beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fühlt sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter. Da er, wie er meint, nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer landen wird, setzt er alles daran, sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Die Stammtischler in der Wirtschaft seines Vaters stehen ihm dabei mit freundschaftlichem Rat zur Seite. Sebastians Übereifer führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg: ein gesprengter Hase, ein unsittlicher Antrag an seine Lehrerin Veronika, eine beinahe zu Tode gebrachte Greisin aus der Nachbarschaft – das alles verbessert die Situation nicht gerade.

Schließlich meint Sebastian, von seiner Mutter ein Zeichen erhalten zu haben: er muss für seinen Vater eine neue Frau finden. Das findet auch der Stammtisch: „Eine mit G’schick, Grips und einem g’scheitn Arsch!“. Diese Attribute scheint die allein stehende Nachbarin Frau Kramer zu erfüllen, die Sebastian fortan allerliebst und wohlerzogen becirct und auf die Nöte seines Vaters hinweist. Lorenz allerdings reagiert eher genervt auf die bald einsetzenden Besuche der redseligen Frau Kramer - was Sebastian nämlich nicht weiß: auf unerklärliche, fast magische Weise fühlen sich Lorenz und Veronika zueinander hingezogen!

Es gibt jedoch ein letztes Hindernis: Veronika ist verheiratet, und zwar mit Alfred. Doch Sebastian, der seinen Irrtum erkannt hat, wird auch dieses kleine Problem noch in Angriff nehmen: ein weiteres Zeichen am Grab seiner Mutter macht ihm klar: Alfred muss sterben...

Meine Meinung:

Dieser Film ist eindeutig einer der lustigsten und liebevollsten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Auch wenn man sich am Anfang wirklich an das Bayrisch gewöhnen muss, stört es doch eigentlich den Film nicht wirklich. Zur Not kann man ja noch die deutschen Untertitel einschalten. ;-)

Es ist schwer, den Film mit wenigen Worten zu beschreiben. Ich denke, jeder, der als Kind nicht das absolute Unschuldslamm war, wird die Hauptfigur Sebastian gut verstehen können. Und seine kindliche Logik, mit der er versucht die Welt um ihn herum zu begreifen und in Situationen reagiert, geben dem Film eine einmalige Würze.

Sehenswert auf jeden Fall für alle, die Filme mögen, die mit Humor zum Nachdenken anregen, oder einfach nur gerne ein Verwirrspiel der zwischenmenschlichen Beziehungen sehen.

Chocolat

Aus dem Inhalt:

Frankreich 1959. In einer stürmischen Winternacht weht der Nordwind die geheimnisvolle Vianne mit ihrer kleinen Tochter Anouk in das französische Städtchen Lansquenet-sous-Tannes. Vianne eröffnet eine Chocolaterie, gefüllt mit unwiderstehlichen Köstlichkeiten.

Dem Comte de Reynaud, Bürgermeister und selbst ernannten Sittenwächter der Gemeinde, ist diese Art himmlischer Verführung jedoch von Anfang an suspekt: Kulinarische Delikatessen, ausgerechnet in der Fastenzeit! Vianne hat ein magisches Gespür für die verborgenen Sehnsüchte der Menschen: Für jeden hat sie das passende Praliné oder eine köstliche Schokolade parat. Rasch entwickelt sich die Chocolaterie zum geheimen Mittelpunkt des Ortes, zu dem jeder seine Hoffnungen und Träume trägt, und wo sinnlicher Genuss den rigorosen Moralkodex des Comte vergessen lässt.

Als dieser seine Macht schwinden sieht, erklärt er Vianne zu seiner persönlichen Feindin und ruft die Gemeinde zum Boykott der Chocolaterie auf, um sie für immer aus diesem ruhigen Ort zu vertreiben.

Die Auseinandersetzung eskaliert, als Roux, ein geheimnisvoller Fremder auftaucht und Vianne hilft, die Stadt von überholten Traditionen zu befreien. Und sie, die alles daran setzt, ihren Mitmenschen Lebendigkeit, Selbstvertrauen und Genussfähigkeit wiederzugeben, erfährt am Ende, dass ihr auch etwas gegeben wird, etwas mit dem sie nicht gerechnet hatte...

Meine Meinung:

Selbst Leute, die Schokolade nicht leiden können, werden diesen Film als reinen Gaumenschmaus empfinden. Man kann die Köstlichkeiten beinahe schmecken, wenn Vianne Schokolade in einer großen Schüssel anrührt. Und natürlich geht es nicht nur um die braune Nascherei, sondern um die Menschen, und wie Vianne nach und nach aus dem konservativen, verklemmten Städtchen eine fröhliche, lebendige Gemeinde macht.

Außerdem dürfte jeder, der Johnny Depp genau so mag wie ich, von seiner Darbietung in diesem Film begeistert sein. ;-)




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung